Jawbone UP MOVE Fitnesstracker Testbericht

Jawbone UP MOVE – Fitnesstracker im Test

Mit dem UP MOVE hat der Hersteller Jawbone vor einem Jahr einen Fitnesstracker für gerade mal 49 € (z.B. hier bei GRAVIS) herausgebracht. Seit nun acht Monaten ist der Schrittzähler mein täglicher Begleiter, während dieser Zeit konnte ich sämtliche Funktionen testen. Warum ich auch nach diesen vielen Monaten immer noch Spaß an dem smarten Fitnesstracker habe, erfahrt Ihr in meinem Testbericht.

Der große Hyphe um Fitness-Gadgets und warum sie nach kurzer Zeit in der Schublade landen

Im Freundeskreis habe oft von teuren Investitionen in klobige Fitnesstracker gehört, viele haben nach wenigen Wochen bereits all ihr Können demonstriert, werden bloß noch lästig und landen schlussendlich auf ebay.

Jawbone UP MOVE Fitnesstracker im Test

Jawbone UP MOVE Fitnesstracker im Test

Man lernt als Träger erstaunlich schnell, dass man auf dem nachhause Weg noch kurz einen Umweg gehen muss um sein Schritteziel zu erreichen, intuitiv geht man Stufen statt den Fahrstuhl zu nehmen und nutzt die 10 Minuten Wartezeit auf den Bus um schon zur nächsten Station vor zu gehen – was will man mehr? Nur der Fitnesstracker hat dann ausgedient. Kommt vielleicht alle paar Monate mal wieder zum Einsatz, wenn die Selbstdisziplin auf dem Tiefpunkt angelangt ist.

Motivation durch smarte Technik

Jawbone UP MOVE Fitnesstracker im Test

Tagesziel in der App

Selbstdisziplin ist das Stichwort. Ich Verfolge mit dem Jawbone UP MOVE meinen Fortschritt auf der App für das Smartphone und zeichne sogar meinen Schlafrhythmus auf. Die Funktion die mich täglich aufs Neue Motiviert und dazu bringt am Ball zu bleiben, ist das Team-Building – jeden Tag erreiche ich meine Ziele gemeinsam mit meinen Freunden. In der Jawbone-App ist es möglich Teammitglieder hinzuzufügen, jeder der ein Jawbone Tracker besitzt (egal welches Modell) ist Teil der Community.

Ich kann die Erfolge meiner Freunde live verfolgen und umgekehrt. Wer aus meinem Team besonders hervorsticht, wird über die Kommentarfunktion kräftig bejubelt. Unterstützt wird der Spaß durch eine Duell-Funktion in der ich einen Teamkollegen zum Tages- oder Wochenduell einladen kann – Wer die meisten Schritte zurückgelegt hat gewinnt.

Technischer Background

Jawbone UP MOVE Fitnesstracker im Test

Wochenauswertung

Der Jawbone UP MOVE Fitnesstracker wird durch eine Standard-Knopfzellenbatterie mit Strom versorgt und läuft laut Hersteller bis zu sechs Monate. Bei mir hat der Tracker 5 Monate durchgehalten, bis ich die Batterie wechseln musste: Immer noch Rekordverdächtig – kein anderer Tracker in dem Preissegment schafft annähernd diese Laufzeit. Der Hersteller verzichtet auf ein energiefressendes Display und setzt auf eine LED-Anzeige, was in vielen Testberichten als Nachteil ausgelegt wird. Ich finde die LED-Anzeige ausreichend, auch wenn nur sehr wenige Informationen abgebildet werden können, dazu habe ich aber ja schließlich die App.

Der Tracker verbindet sich über Bluetooth mit dem Smartphone und überträgt die Werte an die App. Bluetooth muss nicht dauerhaft eingeschaltet bleiben, der Tracker zeichnet die Werte auf und kann zu einem späteren Zeitpunkt synchronisiert werden.

Jawbone App

Die App ist wirklich sehr gut. Zunächst muss man sich an die Benutzeroberfläche gewöhnen, vor allem das Dashboard sorgt erstmal für Verwirrung. Hier tummeln sich die Aktivitäten eurer Teammitglieder, die eigenen Erfolge, das Tagesziel und eine Box mit schlauen Sprüchen zu Ernährung, Fitness und Gesundheit.

Teilen:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>