Amazon Echo für das Smart Home

Einstieg von Amazon in das Smart Home

Amazon hat vor wenigen Wochen angekündigt in die Smart Home-Technologie zu investieren, jetzt wurde der smarte Hausmanager „Echo“ vorgestellt. Damit reiht sich Amazon neben Internet-Giganten wie Apple und Google auf dem Wachstumsmarkt Smart Home ein.

Echo der Haushaltsmanager

Amazon Echo für das Smart Home

Amazon Echo für das Smart Home (© Bild: Amazon)

Echo von Amazon soll im Haushalt unterstützen. Das interaktive und vernetzte Device ist mit einem 360-Grad-Lautsprecher und einem Mikrofon ausgestattet, alles vereint in einem schlichten Design. Auf den ersten Blick lässt das 24 Zentimeter hohe und Zylinderförmige Gerät noch nicht auf seinen Funktionsreichtum schließen. Verbunden mit dem eigenen WLAN-Netz, zeigt Echo seine besonderen Fähigkeiten und kann als persönliche Sekretärin auf Wörterbücher, Lexikon und Terminkalender zugreifen. Über Sprachbefehle reagiert Echo auf Fragen, erinnert selbstständig an wichtige Ereignisse oder spielt eine Playlist ab.

Rasante Entwicklung zu erwarten

Echo bildet eine gute Grundlage für eine erweiterbare Smart Home-Plattform und damit die Vernetzung mit weiteren Haushaltsgeräten. Es ist gut möglich, dass sich in nächster Zeit viele Kooperationen mit Herstellern von smarten Elektrogeräten ergeben werden und zusätzlich noch erweiterbare Elemente aus dem eigenem Hause erscheinen.

Amazon baut seine Produktstrategie weiter aus

Amazon Echo Sprachbefehle

Amazon Echo Sprachbefehle (© Bild: Amazon)

Durch eine gutdurchdachte Produktstrategie gelingt es Amazon derzeit den Online-Handel zu beherrschen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios unterstützt das Ziel, weitere Vertriebskanäle zu generieren. Durch Käufe innerhalb von Kindle, FireTV, und Fire Phone stärkt das Unternehmen sein Kerngeschäft mit physischen und digitalen Gütern.

Echo als Einstieg in den Smart Home-Markt

Mit Echo erschließt Amazon einen neuen Vertriebskanal im Haushalt. Es ist also damit zu rechnen, dass über das Gerät in Zukunft auch Bestellungen per Sprachbefehl abgeschlossen werden können. Bereits möglich ist die Platzierung von Produkten auf der Amazon Wunschliste. Die Bestellung über Sprachbefehle ist bequemer für Konsumenten und stärkt dadurch die Kundenbindung.

Kampfpreis durch Refinanzierung

Es ist bei Echo mit einem vergleichbaren Refinanzierungsmodell zu rechnen, wie auch bei Kindle. Die Anschaffung des E-Book-Readers ist kostengünstig, durch nachfolgende Verkaufsvorgänge von digitalen Gütern wie Bücher, kommt das Geld wieder rein. Das Konzept der Quersubventionierung wird auch für den Smart-Home-Markt Folgen haben, dass Modell lässt sich für Unternehmen ohne eine vergleichbare Infrastruktur schwer abbilden.

Datenschutz – Hört Echo mit?

es gibt aktuell viele Diskussionen und besonders für den Datenschutz ist Echo von Amazon ein Albtraum. Daten und Muster der Bewohner könnten über das Gerät gesammelt werden.
Zum einen ist es jedem selber überlassen ob er sich Echo in das Wohnzimmer holt und zum anderen ist die Technologie heutzutage bereits in jedem Smartphone verbaut.

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