Smart Home Health Care

Smart Home Health Care

Smart Home kann die Selbstständigkeit im Alter in den eigenen vier Wänden verlängern. In einem gewissen Alter schränkt sich die Mobilität immer mehr ein, zur Unterstützung gibt es das Smart Home Health Care. Es gibt unterschiedliche und vor allem unkomplizierte Smart Home-Geräte die im Alltag unterstützen.

Zum einem dient die Technik und Vernetzung mit der Außenwelt dazu, älteren Menschen dabei zu helfen, so lange wie möglich allein zu Hause klar zu kommen. Zum anderen, haben die Angehörigen eine Überwachungsmöglichkeit und können auf die Steuerung zugreifen oder werden in einem Notfall sofort benachrichtigt.

Meine Großeltern haben ein altersgerechtes Handy mit großen Tasten und einem Display mit großen Ziffern, was sie ständig bei sich tragen sollten. Doch selbst diese auf das wesentliche reduzierte Technik überfordert die Senioren. Neue Technik wird sofort abgelehnt und gar nicht erst versucht damit umzugehen. Man kann von meinen Großeltern längst nicht auf andere Senioren Schließen – ein Großteil ist sehr aufgeschlossen besonders wenn die technische Lösung dabei hilft, in der gewohnten Umgebung bleiben zu können, sagt der Informatik-Professor Sahin Albayrak, dessen Labor für „Distributed Artificial Intelligence“ an der Technischen Universität Berlin diverse Smart Home-Systeme mit Anwendern testete. Die größte Hürde ist immer noch die Handhabung von technischen Geräten.

Warum ist das Smart Home soviel unkomplizierter für Senioren?

Die meisten Smart Home-Geräte setzen keine Handhabung voraus sondern steuern das intelligente Zuhause selbstständig. Die Einrichtung kann einmalig von den Verwandten übernommen werden und die Technik arbeitet anschließend von alleine. Auch die übliche Steuerung über das Smartphone gibt es für die Health Care-Produkt nicht, höchstens zu Überwachungszwecken für Angehörige.

Welche Health Care-Produkte gibt es für das Smart Home?

Smart Home Health Care

Fensteröffner können voreingestellt zu einer bestimmten Tageszeit oder bei Witterungsverhältnissen die Fenster schließen und öffnen. Das Smart Home-Gerät ist mit Sensoren ausgestattet und kann Wetterdaten wie z.B. Regen, Kälte etc. empfangen und auch die Kohlendioxid-Konzentration im Raum messen und reagieren.

Bewegungsmelder können mit beliebigen anderen Health Care-Produkten verknüpft werden und z.B. bei einer Bewegung das Licht anschalten, dafür müssen die herkömmlichen Schalter in den Räumlichkeiten durch intelligente Lichtschalter ersetzt werden, die sich mit dem Bewegungsmelder vernetzen. Das tasten im Dunkeln nach dem Lichtschalter gehört mit der Technologie der Vergangenheit an.

Der Notfallmelder ist eine Fernbedienung mit einem einzigen Knopf, der z.B. am Schlüsselbund oder in der Hosentasche platzsparend mitgetragen werden kann. Die Funktionalität kann beliebig einmal hinterlegt werden. Zum Beispiel, kann bei Knopfdruck eine Notfallmeldung mit GPS-Position, auf das Smartphone der Kinder gesendet werde. Eine andere Einstellung wäre, dass bei einer Panikarttake in der Nacht, bei Knopfdruck alle Lichter in der Wohnung angeschaltet werden.

Diese und viele weitere Produkt können das Leben für Senioren unbeschwerter gestalten und den Verwandten viele Sorgen ersparen.

Bildquelle: Karin Jung / pixelio.de
Bildquelle: adel / pixelio.de

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